Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert
 

Samstag, 3. Oktober 2009

oh wie schön!



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ganz meine Meinung

"artgerechte Haltung" von Kindern *klick*

und wenn ihr dort ganz unten rechts immer auf "Weiter" klickt, trefft ihr u.a. den Säbelzahntiger.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

world's greatest husband

Liebhaber
Kumpel
Papa
Handwerker
Gärtner
Masseur
Seelsorger
...

Verdammte Zahnungsscheiße

Gestern Abend dachte ich mir, ich könnte ihn ja jetzt endlich mal in sein Bett legen, damit ich mich nachts wieder bewegen kann. Sein Bett ist übrigens nahtlos an unserem Bett dran. Ich legte ihn also, als er eingeschlafen war, ein paar cm weiter von mir weg = in sein Bett. Ich fühlte mich schlecht dabei! Als wenn ich ihn abschiebe! Ich konnte 2 Stunden lang nicht einschlafen, weil ich immer in Sorge war, ob er warm genug verpackt ist und ob er noch atmet... denn bisher hat er immer unter meiner Decke geschlafen und da musste ich mir keine Gedanken darum machen. Ich zwang mich vergeblich dazu, meine neu gewonnene "Freiheit" zu genießen. Und als ich grad dabei war, einzuschlummern, fing er auf einmal an, ganz laut und in höchsten Tönen zu schreien und zu weinen - uh war das ein Schock! Ich dachte erst, er wollte mir das Abschieben vergelten und bot ihm die Brust an, aber er schrie so schlimm weiter. Ich nahm ihn auf den Arm. Er schrie und schrie, und kaute auf seiner Faust rum - aha, die scheiß Zahnerei hat ihn tatsächlich erwischt. Nach ca 15 min, wir hopsten sanft auf dem Gymnastikball rum, beruhigte er sich und schlief wieder ein. Ich legte mich mit ihm auf dem Arm so ins Bett und ließ ihn die ganze Nacht nicht mehr los. Einmal schrie er nochmal, aber kurz.

WARUM muss das JETZT schon sein? Seit über einer Woche kaut er auf allem rum, was ihm zwischen die nicht vorhandenen Zähne kommt und sabbert dabei wie ein Verrückter. Aber dass es tatsächlich losgeht, hätte ich nicht gedacht.


Frage an euch: wie sind eure Erfahrungen mit dem Zahnen eurer Kinder: Häufigkeit des Schreiens, Dauer der Durchbruchphasen, und was kann man tun?

Mittwoch, 30. September 2009

*bibber*

Uns ist kalt. Seit einigen Tagen schon, weil wir krank waren. Heute ist uns immer noch kalt.

Ich habe vorhin Wasser auf die Heizung aufgefüllt und sie angestellt. Jetzt scheint zwar die Sonne und heizt das Haus, aber heute Abend nicht mehr...

Dienstag, 29. September 2009

Kassenärztlicher Notdienst

"Wir lassen Sie in Krankheit nicht allein"

Aha. WIR wurden aber allein gelassen!

In der Nacht von Sonntag auf Montag hatte Herr Rabe immer schlimmere Atemnot, aber nicht so extrem, dass uns ein Krankenwagen angemessen erschien. Um 1.00 Uhr haben wir dann den Kassenärztlichen Notdienst angerufen. Die Frau in der Telefonzentrale nahm den Fall auf und versprach, dass der Arzt in etwa einer Stunde da sein würde. Der rief ein paar Minuten nach dem Telefonat an und fragte, was los sei. Er klang sehr müde und abweisend. Ich reichte den Hörer an Herrn Rabe weiter und er schilderte, was los sei. Der Arzt war der festen Meinung, dass er mit Herrn Rabe schon 2 x in den letzten Tagen diesbezüglich telefoniert hätte und sagte, er solle doch bis morgens warten, bis der Hausarzt aufmacht. Und sowieso, wenn man es schon seit 4 Tagen mit den Bronchien hätte, sei es unverantwortlich, nicht schon eher zum Arzt gegangen zu sein - das könne deswegen schon bis zum nächsten Morgen warten. Achja, und es gäbe eh kein Mittel, das schnell helfen würde.

Er war nicht bereit, sich davon überzeugen zu lassen, dass es Freitag noch eine "normale" Verschleimung mit Husten war und erst in dieser Nacht so extrem wurde mit Atemnot - und er glaubte Herrn Rabe nicht, dass er NICHT derjenige ist, für den er ihn hielt.

Fazit: er ließ uns in Krankheit allein. Wir waren so müde, fertig und nicht mehr urteilsfähig, sogar durch den Arzt etwas "eingeschüchtert", dass wir nichts weiter unternommen haben (Krankenhaus oder so). Ich hatte die ganze Nacht Angst, dass Herr Rabe aufhört zu atmen und habe daher nicht geschlafen, sondern immer gehorcht, ob er nocht atmet.

Montag früh gings dann gleich zum Arzt, die paar Meter mit dem Auto, da Herr Rabe für mehrere Schritte nicht genüg Luft bekam. Das Medikament hat binnen 1 Stunde geholfen - also von wegen, es gäbe kein schnell wirkendes Medikament.

So ein Arschloch, das wird eine dicke Beschwerde geben. Mit Zeitungsartikel, das schwör ich.

Freitag, 25. September 2009

Vor einigen Monaten...

... stand ich in der einzigen mir bekannten Apotheke im Nachbarort und fragte nach Bachblüten. Der Apotheker guckte mich sparsam an und fragte: "Was wollen Sie denn DAMIT?" Ich war irritiert und schwieg kurz, um eine angemessene Reaktion zu überlegen. Diese war dann leider einfallslos: "Na haben Sie die nun oder nicht?" Nein, die könne er nicht besorgen. Na dann auf Nimmerwiedersehen. Ich fand später eine zweite Apotheke im Ort, die auf alternative Medikamente etc spezialisiert ist und mir natürlich die Bachblüten bestellt und nach Hause geliefert hat.

Fiel mir heute Nacht wieder ein. Warum auch immer.

Montag, 21. September 2009

Kommunikationsguerilla

Ich möchte euch diesen Film empfehlen. Schaut ihn euch unbedingt an, sehr amüsant mit schwerem Tiefgang!!!

24.09.2009, 9.55 Uhr, Arte
07.10.2009, 1.30 Uhr, Arte

Freitag, 18. September 2009

Wissen ist...

Wissen ist Macht, heißt es. Wissen ist aber auch Gesundheit. Klick!

3,5 - 8,3 - 42 - 66 - 68/74

Alter in Monaten - Gewicht in kg - Kopfumfang in cm - Körperlänge in cm - Kleidergröße

Donnerstag, 17. September 2009

*Schnarch*

Wieder mal auf der Wickelunterlage eingepennt. Habe ihn dann damit aufs Bett gelegt :-D

Dienstag, 15. September 2009

Wahlen sind Qualen

Alle paar Jahre das Gleiche: wen soll man wählen? Es ist doch so, dass immer um die Wette gelogen wird, um Stimmen einzuheimsen. Interessiert sich irgendeine Partei für den Bürger? Naja, sicher gibts positive Ausnahmen. Man kann also nur das geringste Übel wählen. Und SPD und CDU/CSU zählen NICHT dazu. Was gibts also für Alternativen? FDP, ich weiß nicht. Die Grünen, die habe ich bisher immer gewählt (früher, weil sie was bewegten, heute, weil geringstes Übel). Die Linken, was soll ich von denen halten, trotz toller Aussagen haben sie die Staatsverschuldung aus dem Auge verloren (wie die anderen auch). Die Familien-Partei, die kann ich in Schleswig-Holstein nur in der Landtagswahl ankreuzen. NPD & Co, die sind das größte Übel. Piratenpartei? Eine der Rentnerparteien? Eine der christlichen Parteien, um Gottes Willen ;-) Ach gäbs doch eine Partei, die sich für das Volk interessiert, die sich von Pharma-, Spielzeug- und sonstigen Lobbys nicht bestechen und erpressen lassen, die die weitere Zukunft des Volkes mit einbeziehen, etc...

Na was solls, ich mach irgendwo mein Kreuzchen und geh mit dem Gefühl wieder nach Hause, mal wieder für weitere 4 Jahre veräppelt worden zu sein. Und täglich grüßt das Murmeltier.

Samstag, 12. September 2009

Rate mal...

... aus welchem Buch dies stammt:

"... wie dem auch sei, es WAR der Kundendienst. Sie führte den Mann in die Küche, damit er sich den Schaden genau besah und überließ mich derweil mir selbst. ich robbte also zum Tisch, auf dem ihre Schmuckkassette stand. Ich zog mich an dem Stuhl hoch, auf dem sie immer sitzt, wenn sie sich schminkt. Ich war zu weit entfernt, um die Kassette anfassen zu können, aber ich schaffte es, eine Kette mit kleinen runden Glasperlen zu packen. Meine Hand schloß sich, und ich hielt die Kette fest, aber irgend etwas schien sie auf dem Tisch festzuhalten. Ich zog, aber ohne Erfolg. In diesem Moment verlor ich mein Gleichgewicht. Obwohl ich bei dieser komischen Steherei immer besser werde, ist es noch eine recht wackelige Angelegenheit, besonders wenn ich mich nur auf eine Hand stützen kann. Ich drehte mich also quasi um die Hand, die sich am Tisch festhielt, und landete ganz anmutig auf meinem Hintern. Zur Belohnung hielt meine andere Hand immer noch die Perlen fest. Da die Kette meinem Gewicht nicht standhielt, riß der Faden, und die winzigen Glaskugeln kullerten auf den Teppich. Ich krabbelte auf dem Boden herum, nahm sie zwischen Daumen und Zeigefinger und fragte mich, was ich wohl damit anfangen könnte. Ich versuchte, eine Perle gegen die Wand zu werfen. Sie prallte mit einem zufriedenstellenden "Ping" dagegen. Nettes Spiel. Ich hatte es vielleicht fünf Minuten gespielt, als sie hereinkam. Ich sah mit einem Gewinnenden Lächeln zu ihr auf, während ich die rechte Hand in meinen Mund stopfte. Sie schrie in höchsten Tönen "oh nein! das darf doch nicht wahr sein! Hast du welche in den Mund genommen?" Ich schaute weiter unschuldig vor mich hin. Sie riß mir die hand aus dem Mund und sah, daß sie leer war. Ich schrie, weil ich es nicht mag, wenn man mir die Hand aus dem Mund reißt und natürlich auch ein wenig, um die Dramatik noch etwas zu steigern. Ich hatte schon immer einen Sinn für Theatralik. "Oh mein Gott" rief sie immer wieder und sammelte auf den Knien die Perlen wieder ein. "Hast du welche davon in den Mund gesteckt?" Ich schrie lauter, um ihrem Grad von Panik gleichzuziehen. Sie sammelte weiter wie wild die Perlen auf. "wie viele waren es?" stöhnte sie immer nur. Sie verglich die Perlen mit der Länge des Fadens und kam zu einem Schluß, der sie nur noch aufgeregter werden ließ. Sie nahm mich hoch und fing an, mir aufdenRücken zu schlagen. Ich verdoppelte noch einmaldie Lautstärke meiner Schreie, und zwar auf meine ganz besondere Weise - ich wurde blau im Gesicht. Sie drückte mich an sich, rannte nach unten, rief den Doktor an, und binnen Minuten, so schien es mir, stand ein Krankenwagen vor dem Haus. Im Krankenwagen hörte ich plötzlich auf zu schreien und wurde ganz ruhig; durch die ganze Aufregung war ich jetzt ziemlich müde. Dasschien alle noch mehr zu beunruhigen. Naja, man weiß ja, wie Krankenhäuser sind. Erst die Warterei und dann eine Menge Rennerei, bis wir schließlich zum Röntgen kamen. Ich vertrieb mir die Zeit, indem ich mich blau schrie und dann wieder still wurde. Das schien den Besorgnispegel befriedigend hoch zu halten. Die Röntgenbilder ergaben nichts, aber man entschied, mich über Nacht zur Beobachtung dazubehalten.
...
Am nächsten Morgen wurde ich ... entlassen. Aber den ganzen Tag sah sie mich zu Hause so an, als befürchtete sie ,ich könnte mich plötzlich in einer Rauchwolke auflösen.

Ich vermute, daß sie eines Tages die Glasperlen finden wird, die ich unter den Teppich geschoben habe."

Die zehrende Zeit mit einem Schreikind

und die nicht viel bessere Zeit danach, weil das nicht-mehr-Schreikind ein hochsensibles Kind ist... Eindringliche Leseempfehlungen: "Das 24-Stunden-Baby" von Dr. Sears. www.mein-schreibaby.de www.suesserleben.de

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