Rabenbub: "ich will die Tür zu machen!"
Ich: "Ja gerne, das ist lieb von dir."
Rabenbub steht da und macht die Tür NICHT zu.
Ich: "Mach bitte die Tür jetzt zu, es ist draußen kalt und wir wollen es hier drinnen nicht auch kalt haben"
Rabenbub steht da und macht die Tür immer noch nicht zu.
Ich: "Mach bitte jetzt die Tür zu, sonst mache ich das." (Das zieht sonst IMMER.)
Rabenbub: "neeeee!" und macht trotzdem die Tür nicht zu.
Ich mache die Tür also selber zu und muss mir ein Mordsgebrüll anhören: "will die Tür selber zu machen!"
Ich erwidere: "gut, dann mach die Tür wieder auf und wieder zu..."
Rabenbub jauelnd: "neeeeeeeee!"
Ich: "dann lass es sein... dann bleibt die Tür jetzt zu und nächstes Mal machst Du sie selber zu."
Rabenbub: "uuääähhhhhh!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" und bekommt einen seiner berühmten Wutanfälle.
Per "Hoppe Hoppe Reiter" im Eigentext auf dem Hüpfball kann man den Wutanfall nach ca 15 min eindämmen. (Hoppe Hoppe Reiter, wenn der Rabenbub fällt dann schreit er. Fällt er in den Matschegraben, fressen ihn die schwarzen Raben. Fällt er in den Sumpf, macht der Rabenbub plumps. -öhem-)
Obiger Dialog ist stark variabel. Kurz, liebevoll aber bestimmt. Lang, liebevoll und nachgiebig. Kurz, ärgerlich und bestimmt. Etc. Nichts schützt vor dem Wutanfall. Kein Ablenken, kein gar nix. Seine Wutanfallphasen HASSE ich. Was für eine verdammte Scheiße. ;-D
Frau Rabe - 17. Okt, 20:13
Dem Blick in den Spiegel an der Wand kann man sich entziehen - man schaut halt nicht hin.
Der Aufmerksamkeit des sprachlichen Spiegels, den Kinder einem vorhalten, kann man sich NICHT entziehen, denn es geschieht verbal... z.B. so: "wedammte Scheße!" Wie PEINLICH! Ist mir so ein Gefluche doch offensichtlich kürzlich herausgerutscht und natürlich ist der Rabenbub jederzeit auf Empfang mit einer unendlichen Speicherkapazität!

Frau Rabe - 15. Okt, 11:26
Immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr...
... kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
Frau Rabe - 7. Okt, 18:35
Es gibt Zauberer, die erlösen einen mit ein paar Pieksern in die Füße und ein wenig Daumendrücken in den Nacken. Herrlich, wenn der Schmerz nachlässt... und weggezaubert ist!
Frau Rabe - 3. Okt, 18:39
... sagte das Schicksal gestern zu mir. Ich konnte wählen zwischen:
a) noch schlimmeren Bein-, Hüft-, Rücken- und Nackenschmerzen, aber einem ruhigen Rabenbub auf dem Arm
b) geringeren o.g. Schmerzen, aber einem dauerbrüllenden Rabenbub, der - irritiert durch meine krumme Haltung und leidende Miene - immer auf meinen Arm wollte aber nicht sollte
Nun darf geraten werden, für was ich mich entschieden habe.
Frau Rabe - 3. Okt, 11:26
Der ermittelnde Polizist rief mich heute an. Unser Flüsschen ist zwar komplett Angelgebiet, aber die Angler dürfen nicht auf die am Fluss liegenden Privatgrundstücke gehen. Er hat mit dem Vorsitzenden des Angelvereins vereinbart, dass dieser seine Mitglieder nochmals genau informiert.
Also doch nix mit "100%ig darf ich hier angeln!" - kein Geheimpachtvertrag existiert... Pech gehabt, Du bockiger alter Mann.
Frau Rabe - 28. Sep, 20:04
Von der unglaublich mächtigen Energieunternehmens-Lobby eingewickelte Staatsanwaltschaft macht ganz offensichtlich zu Unrecht ein innovatives Unternehmen platt, das mitten in der Entwicklung von stark energiesparenden und sehr umweltfreundlichen Blockheizkraftwerken stand.
Übrigens in Deutschland. Es ist kaum zu glauben, was da abgezogen wird.
Bitte lesen und vielleicht auch weitererzählen!!!
Frau Rabe - 27. Sep, 21:02
Der Spuk ist wieder vorbei. Der Rabenbub ist nur noch etwas jaulig.
Freitag fahren wir zur Geistheilerin, zu der endlich Kontakt zustande kam. Sie soll uns innerlich wieder "begradigen"... wir werden ja sehen, ob sie das kann.
Frau Rabe - 20. Sep, 20:14
Wenn ein Staat finanziell abrutscht, bleiben u.a. auch Rechnungen für lebensnotwendige Medikamente unbezahlt. Irgendwann bleiben weitere Lieferungen aus. Das Volk bezahlt nicht nur mit Armut in der Finanzkrise bzw. dem Crash, sondern auch mit einer Dritte-Welt-ähnlichen medizinischen Unterversorgung.
Hier gefunden und nachzulesen.
Frau Rabe - 19. Sep, 17:35
Er wächst. Ich muss ihm oft den Kopf massieren und schubbern, und er kratzt sich mit den Fingern am Gaumen und drückt an den Zähnen rum. Beißt in alles rein. Will nachts dauerhaft an der Brust nuckeln (aua!)
Heute Magnesiumzufuhr erhöht und Chamomilla C 30 verabreicht.
Armes Bürschchen. Selber so viel Kummer mit sich selbst - und dann noch gereizte und schlappe Eltern. Vielleicht sind wir mit unseren 40 und 44 einfach zu alt für so etwas.
Frau Rabe - 19. Sep, 17:27
Der Rabenbub macht uns seit einigen Tagen wieder die Hölle heiß. Ich habe keine Kraft mehr für sowas und versuche seit einigen Tagen, eine bestimmte Fachfrau (hoffentlich ist sie das auch wirklich) zu erreichen. Auf meine Email hat sie nicht reagiert, aber sie ist nicht die erste Geistheilerin, die es offensichtlich nicht so mit Emails hat...
Emotional inzwischen ja verkrüppelt, sind zusätzliche Ereignisse wie die mit dem bockigen Angler und dem genervten Polizisten für mich unerträglich und nicht zu verkraften.
Bis vorhin war ich am Boden zerstört und habe mir die Augen ausgeheult. Rabenbubfrei, das Gucken zweier Filme hintereinander und ein heißes Bad haben mich dann wieder etwas aufgerichtet. Aber es muss jetzt schnell etwas passieren, um die nächste schlimme Phase mit dem Rabenbub überstehen zu können.
Frau Rabe - 18. Sep, 19:18
Immer wieder mal verlaufen sich Spaziergänger in unsere private Auenlandschaft, lassen sich aber bestens belehren, dass dies Privatgrundstücke sind, entschuldigen sich und gehen wieder. Kein Problem für uns Anlieger hier.
Nervig ist es, wenn die Spaziergänger darauf bestehen, dass das öffentlicher Grund ist und uns nicht glauben (wollen). Heute war es wieder soweit. Ich pinselte grad das Haus weiter an, sah ich im Augenwinkel ein Spaziergängerpaar den Deich entlangschlendern, unserer Grundstücksgrenze immer näher kommend. Ich hopste von meiner Leiter, ging auf sie zu.
Die Frau fragte mich schnippisch-herrisch, bevor ich zu Wort kam: "Haben Sie etwas auf dem Herzen?"
Ich konterte im strengen Ton: "Das wollte ich Sie auch gerade fragen."
Sie wieder in ihrem Herrschaftston: "Warum das denn? Wir gehen hier spazieren"
Ich: "Dies ist ein Privatgrundstück, uns zwar meins."
Und jetzt kommts, sie haute mir absolut herrisch und genervt um die Ohren: "Nun hören Sie mal! Ich bin hier aufgewachsen und schaue mir die Gegend mal an!"
Ich, immer noch schwerst genervt und äußerst reizbar von dem Angler-Telefonat mit dem Polizisten, fauchte sie angestrengt zusammengenommen an: "Diesen Unterton können Sie sich sparen! Dies ist mein Grundstück und kein öffentlicher Spazierweg!"
Der Mann sagte recht freundlich: "Wir haben kein Schild gesehen, dass es hier privat ist..."
Ich antwortete genauso freundlich: "Darum sage ich es Ihnen jetzt"
Sie zickte wieder rum:" Ich habe aber das Gefühl, dass das öffentlich zugänglich ist"!
Ich wieder: "ja, das ist so eine Sache mit den Gefühlen. Ich sage Ihnen nochmal: Hier ist privat und nicht öffentlich."
Sie gab klein bei, erzählte noch kurz aus ihrer Kindheit und verschwand wieder.
Nerv.
Frau Rabe - 17. Sep, 14:06
Die Polizei teilte mir heute auf Nachfrage mit, dass er angegeben hätte, dass es mit uns Pachtverträge gäbe. Aha. Also doch Geheimverträge - hab ich es mir doch gedacht. Aber komisch, dass die Nachbarn das gleiche Problem auch mit dem Angler hatten, und als sie die Vorlage dieser angeblichen Verträge einforderten, kam nichts mehr und auf deren Grundstücke geht der Angler auch nicht mehr. Der ermittelnde Polizist (offensichtlich absolut begeistert wegen dieser spannenden Aufgabe) ließ sich nach einiger Zickerei meinerseits dann dazu herab, dieser Sachlage nachzugehen und die Verträge beim Angelverein einzufordern. Ich bin mal gespannt, ob er etwas ausgräbt, was andere nicht schafften. Wenn ja, ist es doch interessant zu erfahren, wie 7 Jahre lang ein lange vor uns abgeschlossener Vertrag läuft, ohne dass Zahlungen geflossen sind... oder sind sie an den Verkäufer weitergeflossen? Dann her damit...
Frau Rabe - 17. Sep, 13:59